VR Bank Bayreuth-Hof: Fusion auf Augenhöhe

Hof, 13.7.2016

Die Aufsichtsräte der VR Bank Bayreuth und der VR Bank Hof haben einer möglichen Fusion der beiden Genossenschaftsbanken zur neuen VR Bank Bayreuth-Hof im Jahr 2017 jeweils einstimmig zugestimmt. Formell beschlossen wird diese Fusion erst dann, wenn beide Vertreterversammlungen im Frühjahr 2017 dem Vorhaben zustimmen.

Die VR Bank Bayreuth und die VR Bank Hof sind auf einem guten Weg, die Zukunft ihrer genossenschaftlich organisierten Kreditinstitute durch eine Zusammenführung beider Geldhäuser zu sichern. Das angestrebte Ziel ist es, im Laufe des Jahres 2017 die Fusion rechtskräftig zu beschließen und umzusetzen. Das fusionierte Kreditinstitut wird dann VR Bank Bayreuth-Hof heißen. In den konstruktiven und zielgerichteten Gesprächen im Rahmen der Sondierungsphase konnten grundlegende Vereinbarungen getroffen und wichtige Eckpfeiler der neuen gemeinsamen Bank vereinbart werden.

„Wir sind uns der Verantwortung für unsere Banken bewusst und gleichermaßen von den Chancen für eine erfolgreiche Zukunft überzeugt, diesen gemeinsamen Weg zu gehen“, unterstreicht Jürgen Handke, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Hof und künftiger Vorstandsvorsitzender der fusionierten Bank. „Gerade die aktuellen Herausforderungen für die Banken wie die Niedrigzinsphase mit deutlich zurückgehenden Erträgen in den Banken, die Welle an zusätzlichen regulatorischen Anforderungen sowie die Digitalisierung machen den geplanten Zusammenschluss äußerst sinnvoll“, ergänzt Jürgen Dünkel, Vorstand der VR Bank Bayreuth.

Das künftige Geschäftsgebiet reicht im Norden bis nach Plauen. Die südlichste Filiale liegt in Plech/ Ottenhof. Es umfasst damit ein starkes und interessantes Wirtschaftsgebiet entlang der A9 und der A72. Wichtig ist nach wie vor die direkte Kundenbetreuung und Mitgliederförderung vor Ort. Zu diesem Zweck wurden als Hauptstellen des Institutes Bayreuth und Hof vereinbart. So kann sichergestellt werden, dass die Bank in beiden Zentren immer am Puls der Zeit ist. Den juristischen Sitz wird die Bank in Bayreuth haben.

Den Vorsitz im neuen Aufsichtsrat wird der bisherige Vorsitzende des Aufsichtsrates aus Bayreuth, Frank Görl, übernehmen. Sein Stellvertreter wird Josef Hauke, der aktuell dem Aufsichtsratsgremium in Hof vorsteht. Alle zum Stichtag der Fusion in 2017 amtierenden Mitglieder des Aufsichtsrates sind dann auch im neuen Gremium vertreten.

Weitreichende Vorteile für die Kunden, die Region, die Mitarbeiter und für die Bank

Das Verschmelzungsvorhaben bietet aus allen Perspektiven – für die Kunden, die Mitglieder und die Region, die Mitarbeiter und nicht zuletzt für die Bank selbst – weitreichende Vorteile. „Beide Banken haben in den vergangenen Jahren besondere Stärken in der Kundenbetreuung ausgeprägt, die nun in der VR Bank Bayreuth-Hof gebündelt werden können. Wir sind uns sicher, dass es durch die Bündelung der Kräfte gelingen wird, unsere Kunden noch besser als bisher und mit einem höheren Spezialisierungsgrad betreuen zu können“, so Bernd Schnabel, Vorstand der VR Bank Hof. Er ist zukünftig für das Ressort Privatkunden verantwortlich.

„Zudem gibt uns die Verbreiterung der Eigenkapitalbasis im gemeinsamen Institut die verbesserte Möglichkeit, wachsende Mittelständler mit all ihren Bedarfen wie Kredit, Zins- und Währungsabsicherungsgeschäfte, Eigenkapitalverstärkung sowie Auslandsgeschäft auf sehr hohem Niveau zu begleiten“ betont Dr. Markus Schappert, Vorstand der VR Bank Bayreuth, der im künftigen Institut das Geschäft mit Firmenkunden verantwortet.

Anfang 2017 Dialogveranstaltungen für Vertreter geplant

Mit der angestrebten Fusion wird eine Bank entstehen, die fit für die Zukunft ist. Eine leistungsfähigere VR Bank Bayreuth-Hof ermöglicht nicht zuletzt auch weiter die Förderung von wichtigen Einrichtungen in Stadt und Land zum Wohle der Menschen vor Ort. Auch die Fortschreibung einer attraktiven Dividende für die Mitglieder sowie die verlässliche Zahlung der Gewerbesteuern kann so sichergestellt werden.

Für die Kunden bleibt fast alles wie es ist. Technisch gesehen streben beide Banken eine Fusion für Mitte 2017 an. „Vorher ändert sich für die Kunden nichts. Selbst nach dem technischen Zusammenschluss wird sich außer der IBAN-Nummer wenig ändern. Dies gilt auch nur für die Kunden der VR Bank Bayreuth, da die Bank technisch und juristisch auf die VR Bank Hof verschmolzen wird“, so Jürgen Dünkel.

Das letzte Wort über den Zusammenschluss haben die Vertreterversammlungen im Frühjahr des kommenden Jahres. Der Gesamtvorstand blickt deshalb zuversichtlich in die Zukunft. „Wir sind uns sicher, dass auch die Vertreter, Mitglieder und Kunden von der Sinnhaftigkeit dieser Entscheidung überzeugt sein werden. Wir hoffen auf eine breite Zustimmung zur Fusion, weil die positiven Argumente deutlich überwiegen“, so Handke. Zur näheren Einbindung der Vertreter sind Anfang 2017 mehrere Dialogveranstaltungen geplant, in denen die Vorstände beider Banken das Vorhaben ausführlich erläutern werden.