VR Bank Hof und VR Bank Bayreuth schließen Kooperationsvertrag mit Fusion als Ziel

Hof, 28.1.2016

„Starke Partnerschaft im Interesse der Kunden, Mitglieder sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“

Die VR Banken Hof und Bayreuth haben aus ihrer Position der Stärke heraus die Weichen für die Zukunft gestellt. Die zwei VR Banken kooperieren ab sofort. Die Vorstände beider Häuser haben am 27. Januar 2016 einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel der gemeinsamen Zusammenarbeit ist eine Fusion, die im Laufe des nächsten Jahres vollzogen werden soll.

„Wir streben eine starke Partnerschaft im Interesse der Kunden, Mitglieder sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an und sind fest davon überzeugt, dass das Miteinander der richtige Weg zum richtigen Zeitpunkt ist“, erklärt Jürgen Handke, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Hof. „Die zwei gleich großen Banken ermöglichen eine reibungslose Zusammenarbeit, wodurch auch die unterschiedlichen Stärken beider Häuser kombiniert und weiterentwickelt werden“, ergänzt Jürgen Dünkel, Vorstand der VR Bank Bayreuth.

Beweggründe zur Kooperation und der angestrebten Fusion sind die noch immer währenden Folgen der Krise der Finanzmärkte mit unverändert niedrigen Zinsen, der hierdurch entstehende Kostendruck, die wachsende Komplexität des Aufsichtsrechts, der zunehmende Wettbewerb und die sich verändernden Ansprüche der Kunden. „Die gesamte Bankenbranche steht, angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen, vor gravierenden Herausforderungen und Veränderungen“, stellt Jürgen Handke fest.

Wohlüberlegt die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt treffen

Um auf diese Veränderungen reagieren zu können und die Zukunftsfähigkeit zu sichern, hatten beide Banken Sondierungsgespräche geführt. Aus Sicht der beiden Häuser stellt die Partnerschaft „eine wohlüberlegte Entscheidung dar, mit der wir die Weichen gemeinsam richtig stellen“, betont Jürgen Dünkel. Die Vorstände sprechen von einem konsequenten Schritt nach sehr vertrauensvollen Gesprächen. „Wichtig war und ist uns nach wie vor die direkte Kundenbetreuung und Mitgliederförderung vor Ort“, führt Jürgen Handke aus. Das Geschäftsgebiet der beiden Häuser – so erläutern die Vorstände – reicht im Norden bis nach Plauen. Die südlichste Filiale liegt in  Plech/Ottenhof. Es umfasst damit ein starkes und interessantes Wirtschaftsgebiet entlang der A9/A72.

“Zusammen können wir unsere Beratungskompetenz noch weiter ausbauen und das Leistungsspektrum noch gezielter an den Bedürfnissen unserer Mitglieder und Kunden anpassen. Davon profitieren Firmen und Privatkunden gleichermaßen. Für Gespräche mit regional angrenzenden Genossenschaftsbanken bleiben wir weiterhin offen“, ergänzen beide Vorstände.

Partnerschaftliches Miteinander

Die Kooperation mit der Absicht einer Verschmelzung wird jetzt durch das Vorstandsteam koordiniert. Die Aufgabe des Gremiums besteht darin, eine reibungslose Umsetzung der Kooperation sicherzustellen und die Fusion vorzubereiten. Die Führungskräfte beider Häuser werden dabei eine zentrale Rolle erhalten. „Durch die enge Zusammenarbeit erfahrener Führungskräfte beider Seiten können wir eine gemeinsame und zukunftsfähige Bank bauen. Der hohe Erfahrungsschatz aller Beteiligten hilft dabei, Herausforderungen im Vorfeld zu erkennen und die notwendigen Schritte für eine erfolgreiche Umsetzung einzuleiten“, blickt Jürgen Dünkel optimistisch auf die bevorstehende Zusammenarbeit. Gerade das partnerschaftliche Miteinander während der ebenso intensiven wie vertrauensvollen Gespräche stimmt die Vorstände der beiden Häuser überaus positiv. Eine Entscheidung über die Fusion soll bis zum Frühjahr 2017 fallen.

Über ein endgültiges Zusammengehen wird in den jeweiligen Vertreterversammlungen beider Häuser zu entscheiden sein. Unmittelbar nach Wirksamwerden des Kooperationsvertrages wurden daher die Vertreter und Mitarbeiter beider Häuser über das gemeinsame Vorhaben näher informiert. Des Weiteren ist eine detaillierte Information bereits in der diesjährigen Vertreterversammlung vorgesehen. Die Bankvorstände sind überzeugt, dass eine offene Kommunikationspolitik die Basis des Vertrauens ist. Jürgen Handke erklärt: „Von Anfang an werden wir unsere Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter regelmäßig und ausführlich informieren. Schließlich verfolgen wir alle das Ziel, die genossenschaftliche Grundidee des Bankgeschäftes in Oberfranken weiter aktiv zu gestalten und auszubauen.“